Geschichte des Medienforums Rhein-Main


Fünf Jahre Medienforum Rhein-Main in Frankfurt am 8. Dezember 2008

Nach nunmehr fünfjährigem Bestehen können wir auf eine recht erfolgreiche Vergangenheit unserer montäglichen Treffen zurückblicken, mit Repetenten haben wir 3.000 Besucher zählen können. Das bedeutet, rein statistisch, dass im Schnitt jeden Montag elf Personen zusammen kamen, eine Zahl, die sich auf einen monatlichen Stammtisch mit 45 Teilnehmern hochrechnen lässt, damit sind wir ganz weit vorne. Angefangen haben wir einmal als Z.E.W.A. (Zieht Euch warm an), für viele war dies nicht nachvollziehbar und so kamen wir über Medientreff Frankfurt/Main hin zum Medienforum Rhein-Main. Auch wenn Namen ja oft nur Schall und Rauch sind, so dokumentiert die heutige Bezeichnung unseren selbst gestellten Anspruch, uns für das gesamte Rhein-Main-Gebiet, wie auch die Einzugsgebiete zuständig zu fühlen. Was uns besonders freut, ist, dass sich mit dem Kunst- und Medientreff in Kassel ein Äquivalent gebildet hat, das - ähnlich unserem Konzept - sehr erfolgreich ist. Hier können wir mit Stolz sagen „Hessen vorne“, denn mit den Besucherzahlen der beiden Veranstaltungen haben wir die Latte bundesweit ziemlich hochgelegt. Wir leben vom Engagement unserer Teilnehmer und haben nicht nur Kunst, Literatur und Musik genossen, wir haben Dokumentarfilme gesehen, Gespräche mit den Protagonisten geführt, Buchprojekte umgesetzt, Filme erstellt, Aufträge vermittelt, neue Kooperationen geschmiedet und branchen- bzw. berufsspezifische Veranstaltungen angeboten. Mit dem HR-Stammtisch und dem Treffen der Bühnen-, Film- und Fernsehschaffenden (BFF) decken wir ein breites Spektrum eines offenkundigen Bedarfs ab. Im Januar 2009 beginnen wir eine regelmäßige Veranstaltungsreihe in Kooperation mit connexx.av und PoeM. Jeweils am letzten Montag eines Monats werden wir einen Themenabend veranstalten. Die Veranstaltungen sollen über möglichst viele Kanäle beworben werden, connexx.av und das Medienforum treten gemeinsam als Ausrichter auf. Neben unseren Verteilern sollen auch andere Verteiler genutzt werden; auch in der Lokalpresse, in Fachpublikationen, im Internet und über verschiedene Emailverteiler soll geworben werden. Als Themen sind u.a. Steuern und Büro, Urheberrechtsfragen, Unternehmensformen für Medienmenschen, Praktika, Tarifvertrag Filmschaffende, Vorstellung „rund um connexx.av“ u.v.m. geplant bzw. bereits terminiert.

200. Treffen des Medienforums Rhein-Main in Frankfurt am 8. Oktober 2007

(Auszug aus der Rede des Mitbegründers Alexander Mühlenburg)

Nach knapp vierjährigem Bestehen können wir bereits heute auf eine erfolgreiche Vergangenheit unserer montäglichen Treffen zurückblicken, mit Repitenten haben wir bis zum letzten Montag genau 2.115 Besucher zählen können, eine Zahl, mit der wir uns durchaus sehen lassen können. Wenn für viele auch nicht immer nachvollziehbar, haben wir uns über die anfängliche Bezeichnung Z.E.W.A. (Zieht Euch warm an) über Medientreff Frankfurt/Main hin zum Medienforum Rhein-Main entwickelt. Auch wenn Namen ja oft nur Schall und Rauch sind, so dokumentiert die heutige Bezeichnung unseren selbst gestellten Anspruch, uns für das gesamte Rhein-Main-Gebiet, wie auch die Einzugsgebiete zuständig zu fühlen. Wie wir am Beispiel der Ausstellung der drei Künstlerinnen aus Darmstadt und dem Odenwald sehr schön sehen können, haben wir auf dieser Etappe auch schon Einiges erreicht. Was mich besonders freut, ist, dass sich mit dem Kunst- und Medientreff in Kassel ein Äquivalent gebildet hat, das - ähnlich unserem Konzept - sehr erfolgreich gestartet ist. Hier können wir mit Stolz sagen „Hessen vorne“, denn mit den Besucherzahlen der beiden Veranstaltungen haben wir die Latte bundesweit ziemlich hochgelegt. Genug der Zahlen, mir ist Eines persönlich wesentlich wichtiger, das Engagement der Teilnehmer für unsere Treffen und Veranstaltungen. Wir haben nicht nur Kunst und Musik genossen, nein, wir haben auch Dokumentarfilme gesehen, Gespräche mit den Protagonisten geführt, ein Buchprojekt umgesetzt, einen Kurzfilm für einen Wett-bewerb erstellt, über die soziale Absicherung für Freiberufler informiert und auch in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Kamera, dem Bundesverband Filmschnitt und der connexx.av branchen- bzw. berufsspezifische Veranstaltungen angeboten. Mit dem zuletzt hinzugekommenen HR-Stammtisch und dem Treffen der Bühnen-, Film- und Fernsehschaffenden (BFF) decken wir bereits jetzt ein breites Spektrum eines offenkundigen Bedarfs ab. Dies Alles hat dazu geführt, dass das Medienforum Rhein-Main zu einer bundesweit wahrgenommenen Größe im Bereich Medien und Kultur geworden ist. Bereits im Frühjahr sagte mir ver.di Chef Frank Bsirske in einem persönlichen Gespräch am Rande eines Kongresses in Berlin, dass er unser Engagement „absolut Klasse“ findet. Ein wenig Neid auf die in Hessen so gut funktionierenden, aber ausschließlich privat organisierten Treffen, mag ihn dabei überkommen haben. Selbst wenn wir unab-hängig sind und dies natürlich auch bleiben wollen, so dokumentiert dies aber auch sehr deutlich, dass wir in der richtigen Richtung liegen und unser Ohr am Puls der Zeit haben. Überhaupt ist das Feedback aus Verbänden und Institutionen ausschließlich positiv und dazu haben wir alle beigetragen. Wichtig war und ist uns auch weiterhin die Abgrenzung zu kommerziell betriebenen, ähnlichen Veranstaltungen, die mit viel - aber von Sponsoren bezahltem - Aufwand, nicht annähernd so effektiv sind wie wir.

150. Medientreff Frankfurt (2006)

Nach nunmehr fast drei Jahren ist der Medientreff Frankfurt/Main eine kaum noch wegzudenkende Institution im Rhein-Main-Gebiet. Ende des Jahres konnten wir den 1.500 Teilnehmer begrüßen. Nach unserer Odyssee durch die Frankfurter Gastronomie, hier mal die Eckpunkte erwähnt, Oval Office, Kultur-Café Odyssee, Künstlerkeller, Apfelwein Frank, HISTORIX im Historischen Museum, PAULANER am Dom, Galeriecafé ArtPoint sind wir jetzt im Bistro Café Wiesengrund angekommen. Wie bei jeder Veränderung unseres Treffpunktes, wechselten auch diesmal ein paar Gesichter, aber der harte Kern blieb stets erhalten. Unsere Themenabende waren vielschichtig und sind mit sehr viel freiwilligem Einsatz zustandegekommen. Da waren die EWIV - Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung, PICTA – Treffen und Messe der Bildredakteure, Analoge versus Digitale Fotografie Albanien - Kunst, Land und Leute, die KSK – Künstlersozialkasse, das Thema „Selbst publizieren - Books On Demand“, hieraus entstand ein Projekt. Aber auch das Thema  „Sprache - Wie gut können Sie zuhören?“ oder „Neue Wege zur Selbstvermarktung“ und last but not least „Malawi - The warm heart of Africa“.


Medientreff Frankfurt - eine Zwischenbilanz nach zwei Jahren (2005)

Nach nunmehr zwei Jahren ist der Medientreff Frankfurt/Main zu einer Größe geworden, unser Konzept ging auf. Immer wieder bekamen wir Anfragen, ob wir so etwas nicht auch in Köln, Hamburg oder Berlin einrichten könnten. Die Idee geben wir gerne weiter, sie aber hat ein wenig mit Arbeit zu tun, nur durch permanentes, um nicht zu sagen penetrantes, Werben oder besser: Buhlen, lässt sich ein wöchentliches Treffen aufrechterhalten. Auch wenn noch nicht alle die Netzwerk-Idee verstanden haben, für einige, die etwas schneller waren, hat sie sich bereits bewährt. Zahlen: Wir begrüßten den 900. Gast beim Medientreff, natürlich sind die „Wiederholungstäter“ einge-schlossen. Seit Dezember 2004 kamen jeden Montag im Durchschnitt elf Personen pro Treffen, im Vergleich zum ersten Jahr mit acht Personen eine schöne Steigerung. Hochgerechnet auf einen Stammtisch, der sich einmal im Monat trifft, sind das über 42 Teilnehmer, eine Zahl, die eigentlich nur von kommerziellen Events übertroffen wird. Neu in diesem Jahr kam mit dem Wechsel der aktuelle Location, dem Galeriecafé ArtPoint in Frankfurt/Main, verstärkt die Musik hinzu. Besonders die Schwestern Nino (Klavier) und Maya (Gesang) Kambegashvili trugen mit ihren musikalischen Einlagen oft zu einem runden Montagabend bei. Unvergessen wird die Veranstaltung im Oktober bleiben, zu der weit mehr als 80 Personen kamen und von der heute noch die Rede ist.


Medientreff Frankfurt - die einjährige Zwischenbilanz (2004)

Allen Unkenrufen zum Trotz, haben wir es geschafft, den Medientreff Frankfurt/Main zu einer kleinen Institution zu machen. Das ursprünglich von Wolf Lindner formulierte Konzept „Gewachsene Erfahrung trifft auf neue Ideen“ hat sich bewährt und verselbstständigt. Die Netzwerkidee hat sich von alleine durchgesetzt. Trotz großer Internet-Plattformen wie z.B. OpenBC (heute: Xing) und ähnliche, die den Netzwerkgedanken global angehen, hat sich in Frankfurt/Main und Umgebung, die Idee im Kleinen langsam aber sicher verbreitet. Für Zahlenfreaks: Seit Beginn kamen  knapp acht Personen pro Treffen an  jedem Montag. Hochgerechnet auf einen monatlichen Stammtisch oder ein Treffen ergibt dies die erfreuliche Zahl von etwa 30 Teilnehmern. Die Verteilung ist – wie wir wissen -unterschiedlich, die Zahlen schwanken zwischen zwei und über zwanzig Teilnehmern. Unser FORUM im Internet verzeichnet mittlerweile über 7.000 Seitenaufrufe. Diese Plattform war besonders für die Kollegen gedacht, die nicht so häufig kommen können. Was wir nicht verhehlen wollen, in unserem Verteiler sind etwa 250 Adressen, die Teilnehmerzahlen an unseren allmontäglichen Treffen sind also noch steigerungsfähig. Dieser Schnitt kann sich trotzdem sehen lassen. Nicht zu vergessen, die Themenabende, die den Kreis der ersten spontanen Veranstaltungen abschlossen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass alle Veranstaltungen kostenlos waren und die Kollegen ihre, zum Teil nicht unerheblichen, Kosten selbst getragen haben.

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